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Im Kino zu sitzen und die ersten Minuten eines Filmes zu sehen, den Geruch von Popcorn in der Nase während das Gemurmel der anderen Leute langsam verstummt, ist ein ganz besonders Gefühl. Für mich jedoch ist der Film viel mehr als das. Film ist meine Leidenschaft, meine Kunst und mein Ausdruck.

Für mich übermittelt der Film wie keine andere Kunstform, was den Menschen im Innersten bewegt. Des Menschen tiefste Gefühle, seine Bedürfnisse und Ängste können zum Ausdruck gebracht werden. Dabei wird dem Künstler größtmögliche Freiheit gelassen, keine starre Form begrenzt ihn in seiner Ausdrucksweise. Wie keine andere Kunstform ist der Film mehrdimensional und frei.

Früher

Meine Familie hatte mit Kunst nicht viel am Hut. Dennoch bekam ich von meinem Patenonkel auf den zehnten Geburtstag eine alte Lumix geschenkt. Ab diesem Moment hatte ich Feuer gefangen. Es faszinierte mich, dass man einen vergänglichen Moment durch einen so kleinen Apparat zu einem Stück Ewigkeit machen konnte.

Als ich älter wurde und die technischen Möglichkeiten größer, entdeckte ich das Filmen. Von meinem ersten Lohn kaufte ich mir eine Videokamera. Noch mehr als beim Fotografieren war ich überwältigt von den Möglichkeiten. Ich empfand es als unglaubliche Freiheit, um nicht zu sagen Macht, die Wirklichkeit so festzuhalten und zu konservieren, wie ich sie sah.

Heute

Meine Begeisterung für das Filmen ist seither nur gewachsen. Noch immer opfere ich häufig und gerne einige Stunden Schlaf, um Nachtaufnahmen zu machen oder zu schneiden. Meine Projekte werden immer größer und dafür bin ich sehr dankbar. Deshalb habe ich mich auch entschieden, das Filmen zu meinem Beruf zu machen.

Freelancer zu werden, ist der Traum von vielen, aber auch ein Risiko. Ich hatte Angst, ja. Natürlich. Doch im Nachhinein war es eine der besten Entscheidungen, die ich je traf. Nie zuvor arbeitete ich so viel wie jetzt und nie zuvor war ich glücklicher. Film ist meine Leidenschaft, meine Kunst und mein Ausdruck.