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Ihr kennt das bestimmt: Es gibt Filme, die kann man immer und immer wieder ansehen und sie werden einfach nicht langweilig! Hier verrate ich euch meine Favoriten. Ich hab sie sogar auf DVD, was heutzutage fast schon altmodisch ist. Aber egal, ich hab sie griffbereit und kann mir jederzeit eine Auszeit gönnen mit diesen Juwelen!

Ich mag Filme, die mich auch ein wenig zum Denken anregen. Von „Butterfly Effect“ etwa war ich so beeindruckt, dass ich danach gleich stundenlang zum Schmetterlingseffekt recherchiert habe. Wie sich bestimmte Gegebenheiten bedingen, selbst wenn sie tausende Kilometer entfernt voneinander passieren. In diese Kerbe schlagen auch „Babel“, „Donnie Darko“ und „Lola rennt“, vom deutschen Regisseur Tom Tykwer.

Lola rennt

Franka Potente begeistert mich als Lola immer wieder aufs Neue. Innerhalb von 20 Minuten muss Lola versuchen, ihrem Manni mit 100.000 Mark aus der Patsche zu helfen. Der Film bietet drei unterschiedliche Versionen an, wobei die letzte ein Happy Ending verspricht. Moritz Bleibtreu erfrischt mich in seiner Rolle als Manni auch jedes Mal.

Wenn wir auch schon bei deutschen Produktionen sind: Doris Dörries Filme kann ich sehr empfehlen! Die Regisseurin wurde 1955 in Hannover geboren. In ihren Filmen verarbeitet sie teilweise auch persönliche Erlebnisse, so zum Beispiel den überraschenden Tod ihres damaligen Mannes. Aber wenn Dörrie durchaus eine nachdenkliche Ader zeigt, so denkt man sich bei ihren Filmen dennoch „Wie schön!“.

Grüße aus Fukushima

Dörries neuester Film beschäftigt sich mit den Nachwehen der Erdbeben- und Nuklearkatastrophe in Fukushima. Die junge Deutsche Marie reist dorthin, um den Überlebenden als Clown etwas Abwechslung und Erheiterung zu bringen. Doch es ist Marie, die der Situation nicht standhält. Ihre eigenen Probleme, die sie in Deutschland zurücklassen wollte, quellen auf und sie muss sich nun endlich damit auseinandersetzen.

Ihr seht, ich bin jetzt ziemlich in die deutsche Filmwelt abgeschweift. Aber ich muss sagen, dass aus Deutschland einfach gute Filme gekommen sind, auch wenn sie es auf einem U.S.-dominierten Markt natürlich schwer haben. Mein derzeitiger Lieblingsfilm, der gerade im Kino läuft, ist „Die Verlegerin“. Er gibt tolle Einblicke in die Welt des Zeitungsjournalismus der 1970er Jahre.